Wer zum ersten Mal schwedische Hauspreise sieht, ist oft überrascht und ein bisschen skeptisch. Die Erklärung ist aber unspektakulär: Es gibt handfeste Gründe.
Der wichtigste Grund ist schlicht Angebot und Nachfrage. In vielen ländlichen Gemeinden Schwedens leben heute weniger Menschen als früher. Jüngere zieht es in die Städte, Häuser werden vererbt und stehen leer. Wo mehr Häuser auf dem Markt sind als Käufer, sinken die Preise. Ganz ohne Haken. Es gilt die Grundregel: je ländlicher und je weiter nördlich, desto günstiger.
Die günstigsten Objekte sind einfache Häuser. Viele haben Renovierungsbedarf, manche sind lange nicht bewohnt gewesen. Ein Haus, in das noch Arbeit gesteckt werden muss, kostet weniger als ein bezugsfertiges. Das ist keine Masche, sondern normale Preisbildung. Wie viel an einem einzelnen Haus schon gemacht wurde, ist von Objekt zu Objekt verschieden; bei Rabenfels erfährst du das vorher, im Video und schriftlich.
Kaufst du direkt vom Eigentümer, entfällt die Maklerprovision. Bei einem üblichen Verkauf über einen Makler steckt dieser Betrag, schnell mehrere Tausend Euro, mit im Preis. Beim Direktkauf nicht. Rabenfels verkauft ausschließlich eigene Häuser, also Objekte, die Rabenfels selbst besitzt. Es werden keine fremden Immobilien vermittelt.
Günstig heißt nicht minderwertig. Es heißt: ländlich gelegen, oft einfach, häufig mit Arbeit verbunden. Ein günstiges Haus in Schweden ist für viele Familien erreichbar, weil der Preis widerspiegelt, was das Haus ist und wo es steht. Wichtig ist nur, mit offenen Augen zu kaufen: den Zustand kennen, die Technik prüfen und die Nebenkosten einrechnen.
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