Der Kaufpreis ist nicht alles. Die gute Nachricht: Die Nebenkosten beim schwedischen Hauskauf sind übersichtlich und meist deutlich niedriger als in Deutschland.
Wenn du als Privatperson das Eigentum auf dich eintragen lässt, fällt die stämpelskatt an: 1,5 % des Kaufpreises (genauer: des höheren Werts aus Kaufpreis und steuerlichem Einheitswert). Kauft eine Firma, also eine juristische Person, ist der Satz höher (4,25 %). Für die meisten privaten Käufer gelten also die 1,5 %.
Für die Eintragung deines Eigentums beim Vermessungsamt (Lantmäteriet) kommt zur Stämpelskatt eine kleine feste Verwaltungsgebühr hinzu. Sie liegt im Bereich weniger Hundert Kronen, ein kleiner Posten.
Anders als in Deutschland gibt es keine Notarkosten und keine Maklerprovision auf der Käuferseite, wenn du direkt vom Eigentümer kaufst. Das hält die Nebenkosten beim schwedischen Kauf insgesamt niedrig.
Als Faustregel: Zum Kaufpreis kommen die Stämpelskatt (1,5 %) und die kleine Eintragungsgebühr. Das ist der einmalige Aufschlag. Der wirklich relevante Zusatzposten ist bei günstigen Häusern fast immer nicht die Steuer, sondern die Renovierung. Die solltest du von Anfang an mitkalkulieren.
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